FSV Martinroda 3 - 0 FC An der Fahner Höhe
Samstag 03.11.18 - 14:00 UhrSportpark Martinroda11. Spieltag Thüringen Liga

Spielbericht

Verbandsliga FSV Martinroda – FC An der Fahner Höhe 3-0 (1-0)

Im Topspiel des 11. Spieltages besiegte der gastgebende FSV Martinroda den Tabellen- Vierten zum Ende noch deutlich. Beide Mannschaften, zuletzt am Mittwoch im Einsatz, gingen in diesem kraftraubendem Spiel ein hohes Tempo. Das Mittelfeld von beiden Team`s zur neutralen Zone erklärt, wurde es nach Überschreiten der Mittellinie zu einen Tempospiel besonderer Güte. FSV- Trainer Robert Fischer verordnete nach dem schweren Mittwochspiel zunächst Seel, T. Müller und Metzmacher eine Pause. Six wieder in der Mannschaft, diesmal auf der rechten Seite der Viererkette aufgeboten, Fernando ebenso wie R. Müller auf ihren angestammten Positionen aufgeboten, zeigten durchweg eine klasse Leistung. Trübenbach aus dem Mittwochspiel in Geraberg offensichtlich gehandicapt, musste bereits in der 16. Minute die Segel streichen. In den Zweikämpfen gegen Six chancenlos, war dies wohl die richtige Maßnahme seines Trainers.
Schon nach 4 Minuten näherte sich der FSV nach Hertels Direktabnahme und Schuss knapp rechts neben den Pfosten erstmals an. Preller eine Minute später mit dem Rücken zum Tor, kam aus 12 Metern ungehindert zum Abschluss. Machts zu hart gegen R. Müller einsteigend, verursachte einen direkten Freistoß. Hertel brachte den Ball mit Wucht an der Mauer vorbei auf`s Tor. Den scharfen Ball konnte TW Notas nicht kontrolliert abwehren. Fernando schaltete am schnellstens und traf perfekt mit dem Vollspann ins Netz. Schon drei Minuten später hätte es 2-0 stehen können (müssen). Fernando`s präzise Eingabe setzte Hertel aus 6 Metern neben das Tor. Die nächste Gelegenheit die vom FSV nach schneller Passfolge über El Hajj, Fernando zu Suliman gelangte, konnte der Syhrer kurz vor dem Abschluss in einen Dreikampf geraten , nicht vergolden (21.). Dann war zweimal Preller aussichtsreich über ihre linke Angriffsseite enteilt und brachte den Ball jeweils gefährlich ans bzw. auf`s Tor. Gössinger,  aufmerksamer Hüter, konnte beide Bälle sicher entschärfen (31., 35.). Gleich nach Wiederanpfiff holte sich Heim die Gelbe mit einem Foul gegen den mit viel Tempo Richtung Strafraum laufenden Suliman ab. Unter gegebenen Umständen gab es für solch überhartes Einsteigen schon mal eine andere Farbe. Griebels Freistoß auf den Kopf von R. Müller verzog der „ Sechser“ nur knapp. Machts nach einem Freistoß von Heim unfair gegen Langhammer, stand zudem noch im Abseits (50.). Fahner Höhe jetzt viel aktiver in ihren Aktionen im Angriff, kam durch Preller`s Schuss aus 18 Metern gefährlich nach vorne. Gössinger mit starker Reaktion lenkte die Kugel noch gerade so ins Tor Aus. Dann war der FSV mit zwei sehr gut inszenierten Angriffen tief in die Hälfte der Gäste gelangt. Zunächst verzog Hertel eine Direktabnahme (57.), und wenig später brachte Finn aus 14 Metern die Kugel auf`s Gehäuse. Die beiden folgenden Ecken nutzten die Gäste nach Ballgewinnen zu Gegenstößen. Hinten stand der FSV Martinroda ungemein sicher. Die mit Schnelligkeitsvorteilen ausgestattete FSV- Abwehr, klärte das Bemühen noch bevor Gefahr daraus hätte entstehen können. Aliyev bei Nowak und den beiden Sechsern jeweils in guten Händen, konnte kein Kapital daraus schlagen. Martinroda,  besonders nach direktem Spiel und Geschwindigkeit in den Aktionen, den Gästen überlegen. Oft nur durch Foul zu bremsen, näherte man sich dem zweitem Treffer an. Flugball auf die Gegenseite von Griebel auf den kurz zuvor eingewechselten Seel, präzise Eingabe ins Zentrum, Hertel mit gekonntem Lupfer über Heim und TW Notas…2-0. Zum Zeitpunkt hochverdient. Dann war das Spiel nach wiederholten Foulspiel gegen Suliman für Heim vorbei. Völlig zurecht. Fahner Höhe spürte wohl das die Niederlage unausweichlich ist. Kaum noch aus der eigenen Hälfte Aktionen nach vorne startend, hatte der FSV dafür noch reichlich Gelegenheiten (Fernando 77., El Hajj 81.). Nachdem Robert Fischer bei der Einwechslung von Seel schon ein Goldenes Händchen bewies, hatte er bei Weidlich`s Hereinnahme dies ein weiteres mal. Eine Eingabe von der rechten Seite setzte der einlaufende Weidlich aus 10 Metern unter die Latte. Dieser Treffer über drei Stationen bis zum finalem Abschluss, war nach Halten gegen El Hajj vom guten Schiedsrichter Reuter auf Vorteil erkannt worden.
Eine überzeugende Kollektivleistung mit der Erkenntnis einer starken Bank, ein Spiel erfolgreich weiter zu führen.

Martinroda:
Gössinger- Griebel (87. Metzmacher)Nowak, Langhammer, Six- Finn (62. Seel), R.Müller- El Hajj, Fernando, Suliman – Hertel (76. Weidlich)

Fahner Höhe:
Notas, Kumm, Kupke, Winge, Preller, Trübenbach (16. Neubert), Stelzer, Krumbein ( 83. Cisse), Heim (G/R 65.), Aliyev, Machts

1-0 Fernando 10., 2-0 Hertel 63., 3-0 Weidlich 85.

SR Stefan Reuter (Eisfeld) -185-

J. Krogel